Cordelia Ewerth Architekturfotografie

IBA, Soft House, Hamburg-Wilhelmsburg, IBA

Das Soft House nimmt sich die Natur zum Vorbild: die textile Membranfassade an der Südseite des Hauses reagiert flexibel auf Sonneneinstrahlung, ähnlich wie eine Sonnenblume, die sich stets dem Sonnenlicht zuwendet. In die Membran eingearbeitete Photovoltaik-Zellen können so das Sonnenlicht optimal zur Energieproduktion nutzen. Gleichzeitig spenden die Fassadenelemente im Sommer Schatten, im Winter minimieren sie Energieverluste und lassen Licht tiefer in die Räume einfallen.
Jede der vier familienfreundlichen, dreigeschossigen Wohneinheiten hat einen eigenen Garten. Von der Terrasse im ersten Obergeschoss können ihre Bewohner den Kanukanal und den Inselpark überblicken.
Die im Passivhausstandard ausgeführte und innen naturbelassene Holzkonstruktion schafft lichtdurchflutete und über alle Ebenen miteinander verbundene Wohnhäuser. Die Vollholzbauweise gilt als umweltschonende Alternative zum klassischen Mauerwerksbau durch CO2-reduzierende Eigenschaften des Baustoffes.