Cordelia Ewerth Architekturfotografie

IBA, Water Houses, Hamburg-Wilhelmsburg, IBA

Fünf Gebäude zeigen, wie man Wasserlagen als Wohnstandorte nutzen kann, und zwar unter Berücksichtigung von Umweltbelangen und dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen.
Die WaterHouses sind auf Pfählen in einem Wasserbecken mit einer Oberfläche von zirka 4.000 Quadratmetern gebaut, welches in das vorhandene Gewässernetz integriert ist. Das Becken wird durch Regenwasser gespeist und befindet sich in Wilhelmsburg Mitte in einem Bereich, der durch Hoch- und Grundwasser gefährdet ist.
Das Gebäudeensemble besteht aus vier sogenannten "TriPlex Houses" mit jeweils drei separat zugängigen, 3-geschossigen Wohnungen und dem 9-geschossigen "WaterTower" mit 22 Wohneinheiten. Die Wohnungen sind jeweils mit einem Balkon oder einer Terrasse am Wasser ausgestattet. Jede Wohnung der TriPlex Houses besitzt ein "Erd-" bzw. Wassergeschoss mit großzügig verglasten Fassaden. Den Bewohnern des WaterTowers steht ein großzügiger Gemeinschaftsbereich im Wassergeschoss mit Terrassen zur Verfügung. Der Bezug zum Wasser ist im gesamten Ensemble erlebbar: So gibt es neben Bootsstegen und schwimmenden Terrassen auch Unterwassergärten und Wasserwände als Sichtschutz, die die besondere Qualität eines Lebens am Wasser unterstreichen.
Die Gebäude sind im Passivhausstandard errichtet. Das heißt, der Wärmebedarf kann ausschließlich über regenerative Energiequellen gedeckt werden. Dafür werden die natürliche Grundwasserwärme und die Sonneneinstrahlung eingesetzt.